Für viele ist es eine echte Herausforderung lange Läufe zu laufen. Gerade wer sich auf einen Halbmarathon oder Marathon vorbereitet, muss es erst mal schaffen so eine lange Distanz laufen zu können. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig mit dem Training zu starten. Aber auch, wer einfach nur für sich selbst weiter laufen möchte, muss sich mit dem richtigen Training auseinandersetzen.

Daher findest du hier ein paar einfache Tipps, wie du es schaffst längere Distanzen zurückzulegen:

1. Laufe langsamer

Auch, wenn es einem schwerfallen kann: Langsamer laufen kann Wunder bewirken. Wer zu schnell startet, verliert schneller an Kraft, bekommt Seitenstechen oder ist einfach schneller aus der Puste. Achte daher darauf, dass du eine gemütliche Geschwindigkeit läufst, die du kontinuierlich beibehältst. Und keine Sorge: Das langsame Laufen bringt dir einen wertvollen Trainingseffekt – du verbesserst deine Ausdauer und Stabilität.

2. Steigere dich nicht zu schnell

Einer der wichtigsten Punkte: Steigere dich nicht zu schnell! Um Verletzungen oder Überbelastungen zu vermeiden, solltest du deine Laufeinheiten sowie Laufdistanzen langsam aber kontinuierlich steigern. Alle 4 Wochen solltest du deine Läufe sogar reduzieren, um deinem Körper ein bisschen Erholung zu gönnen. Das ist genauso wichtig wie das Training selbst!

Was also auch bedeutet, wenn du einen bestimmten Termin vor Augen hast (z. B. einen Halbmarathon) solltest du früh genug mit deinem Training anfangen.

3. Suche dir neue Routen

Abwechslung kann Wunder bewirken. Suche dir immer wieder neue Routen die du laufen kannst. Monotonie kann dir das Laufen zusätzlich erschweren, daher ist es wichtig, abwechslungsreich zu laufen. Somit hast du auch immer neue Dinge zu entdecken.

4. Gehe zwischendurch ruhig mal

Es wird deinem Training nichts abtun, wenn du zwischendurch auch mal gehst. Sei es, weil dir doch mal die Puste ausgeht, du dir kurz einen kleinen Snack beim Bäcker holen willst oder du einfach die schönste Landschaft betrachten und ein Foto machen willst. Das ist völlig okay und wird dich in deinem Training nicht zurückwerfen. Im Gegenteil, wer längere Distanzen schaffen will, kann von dieser kleinen „Pause“ sogar profitieren.

5. Höre Musik oder Hörbücher

Musik kann einen beim Laufen sehr motivieren und ablenken. Ich kann es mir ohne gar nicht vorstellen. Jedoch gibt es hier auch eine Gefahr: Musik kann auch übermotivieren, sodass du viel zu schnell läufst und schneller wieder aus der Puste bist. Daher kannst du es auch mit Hörbüchern oder Podcasts versuchen. Eine tolle Gelegenheit sich neben dem Laufen noch mit etwas anderem zu beschäftigen und sich von der eventuellen Erschöpfung abzulenken.

6. Sei geduldig

Zu guter Letzt: Sei geduldig und setze dich nicht unter Druck! Der Aufbau von Ausdauer und allgemein sportlicher Leistung benötigt eben Zeit und somit Geduld. Mit einer langsamen und kontinuierlichen Steigung zu trainieren, bringt dich daher auch schneller an dein Ziel.

Ich hoffe diese Punkte können dir helfen, deine Ausdauer zu verbessern und dich deinen Zielen näher zu bringen.

Worte unserer Gastautorin:

Marie-Lina aka @_marielina auf Instagram

Falls du dich fragst, wer hinter diesem Beitrag steckt: Mein Name ist Marie-Lina, ich bin 26 Jahre jung und liebe jegliche Art von Bewegung, am liebsten draußen. Neben dem Laufen und dem Crossfit habe ich es mir zur Aufgabe gemacht die Welt zu bewandern. Ganz egal ob über Berge, um Seen oder Weitwanderwege, wie beispielsweise der Jakobsweg – das sind die Orte an denen ich mich am wohlsten fühle. Vielleicht kann ich dich ja mit meiner Vorliebe für’s Wandern ein bisschen anstecken. ☺️