„DIE REGION ALTENBERG GILT ALS SCHNEESICHER UND IST
EIN ECHTER GARANT FÜR SPORTSPASS BEI MINUSGRADEN.“

Wo finden Hobbysportler im Winter Action? Kaddi Cutz dreht am liebsten auf Kufen sportliche Runden auf dem Eis – auf dem Weißen Hirsch zum Dresdner Winter zum Beispiel. Sie saust auch die Pisten im vogtländischen Klingenthal hinunter – für die Redakteurin ein Ski-Highlight. Wo warten sonst noch spannende Skigebiete? Einfach umblättern, dann wissen Sie es! Und wie wäre es mit einem Lauftraining an der Elbe? Vom schönen Stadtfluss kann Kaddi Cutz sowieso nicht lassen. Erst streifte sie die Hanse, jetzt lebt sie in Elbflorenz und schreibt über das Leben in der Stadt, vor allem über die kreativen Seiten. „Kaddis“ Liebe gehört vor allem dem Poetry Slam. Sie slamt selbst und moderiert die „Geschichten übern Gartenzaun“ in der GrooveStation. Und natürlich weiß sie auch, was sonst sportlich so los ist, kennt den Spielplan des FFC Fortuna Dresden oder den der Dresden Wolves. Wunderbar findet Kaddi im Winter übrigens den Weihnachtsmarkt im Stallhof. Zum besten Glühwein der Stadt hat sie es zum Glück nicht weit, die Lila Soße ist direkt in ihrem Innenhof.

Citylauf

Im Winter schön trainieren, denn im Frühling geht’s los! In alter Tradition beginnt die Straßenlaufsaison 2018 wieder in Elbflorenz. Am 18. März lockt der Internationale Karstadt Sports Citylauf Laufhungrige und Bestzeitenjäger in die Dresdner Altstadt. Gestartet wird wie immer am Rathaus, der Rundkurs führt mitten durch die historische Innenstadt, deren einzigartige Kulisse wohl auch für manche Anstrengung entschädigt. Das bunte Programm hält für jeden Lauf-Fan das Passende bereit: Vor dem 10-km-Hauptlauf wird es auch diesmal wieder einen Elitelauf über die zehn Kilometer geben (Herren bis 40 Min. Laufzeit, Damen bis 45 Min. Laufzeit), auch „die kleine Runde“ über fünf Kilometer startet noch vor dem Hauptlauf. Für die kleinsten Lauftalente bis sieben Jahre wird es wieder einen Bambinilauf von 400 Metern rund ums Rathaus geben, Kids ab acht Jahren können beim 3,3 Kilometer langen „Jana Bürgelt Schülercup“ Ausdauer beweisen. Pro Startgebühr gehen zwei Euro an wohltätige Zwecke, etwa die Förderung von Sportprojekten.

Weitere Infos: www.citylauf-dresden.de

Laufen im Winter
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Hallentraining

Eigentlich wolltet ihr das ja durchziehen mit dem regelmäßigen Lauftraining im Winter an der Elbe oder im Großen Garten, aber Regen und Kälte sind dann doch eher nicht so euer liebstes Setting? Dann schlagt dem Schweinehund doch einfach ein Schnippchen und lauft in der warmen DSC Sporthalle auf der Magdeburger Straße! Für Mitglieder des Citylaufvereins gibt es hier regelmäßig Bahntraining, Tempoläufe und eine Auffrischung des allgemeinen Lauf-ABCs. Seit drei Jahren hat der Citylaufverein eine eigene Laufgruppe. Fester Treffpunkt im Winter ist Mittwoch um 19 Uhr. Schnuppertrainings sind jederzeit möglich.

Weitere Infos: www.citylaufverein.de

Snowtubing

Altenberg ist als Wintersport-Mekka längst jedem ein Begriff. Weniger bekannt ist das unweit gelegene Rehefeld. Neben den klassischen Abfahrten bietet der typisch erzgebirgische Wintersportort coole Fun und Action: Auf der Snowtubing-Bahn könnt ihr auf überdimensionierten Luftreifen den Hang hinuntersausen oder auf der Motorschlitten-Strecke mit eben diesen fancy Fahrzeugen durch den Wald brettern. Besonderes Highlight: eine Fahrt mit dem Pistenbully, natürlich nach vorheriger Anmeldung. Außerdem gibt’s in Rehefeld den einzigen Sessellift des Osterzgebirges. Abwärts geht’s dann auf der Sachsenabfahrt (800 Meter lang) oder die 1.200 Meter den Fleischerhang hinunter. Hier ist maximaler Spaß im Schnee garantiert.

Weitere Infos: www.winterwelt-rehefeld.de

Eisstockspiel

Eisstockschießen ist ein Altherrensport? Von wegen! Der Winterspaß feiert sein Revival als Trendsport. Zwei Teams stehen sich auf einer Eisbahn gegenüber. Jeder Spieler versucht, seinen Eisstock möglichst nah an die Daube in der Mitte des Spielfeldes zu schießen. Neuerdings geht es nicht nur darum, wer mit den Stöcken näher an die Daube herankommt. Bei dem ein oder anderen Getränk wird auch wild über Taktik gefachsimpelt. Seit Anfang des Jahres gibt es im Waldpark Blasewitz die Möglichkeit, diesen witzigen Mannschaftssport auszuprobieren oder an den eigenen Profiskills zu feilen. Ab November bis mindestens Ende März heißt es täglich von 11 Uhr bis open end: Feuer frei für den Eisstock.

Weitere Infos: www.waldparkrestaurant.com

Rodeln im Schnee
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Ski-Highlights

Sachsen hat als Skigebiet tatsächlich einiges zu bieten. Auch das ein oder andere Ski-Highlight versteckt sich im Dresdner Umland – ohne sich jedoch vor den „großen“ Skigebieten verstecken zu müssen. Im vogtländischen Klingenthal locken drei Lifte, in Waltersdorf im Zittauer Gebirge lässt es sich auf ebenfalls drei Liften super nach unten sausen. Kaum bekannt, aber unbedingt einen Besuch wert sind auch die Skigebiete in der Sächsischen Schweiz. Am Buchberg in Sebnitz (drei Lifte) und in Rugiswalde (zwei Lifte) werden die Anlagen von ihren jeweiligen Skiclubs ehrenamtlich betrieben und freuen sich auf skiwütige Besucher. Allein der landschaftlichen Kulisse wegen solltet ihr hier mal vorbeischauen. Wer lieber auf gerader Strecke fährt, kann sich auf den Loipen auch problemlos im Langlauf austoben. Noch junge Skihasen können die wichtigsten Grundlagen in entsprechenden Kursen erlernen. Übrigens: Auch bei unseren tschechischen Nachbarn geht es steil bergab – natürlich im positiven Sinne. Hier erwarten den Skifan deutlich längere Abfahrten, wie etwa in Telnice/Hintertellniz mit Skipisten bis zu 1.000 Metern und mehreren zusammenhängenden Abfahrtsstrecken aller Schwierigkeitsstufen. Von den Abhängen des Erzgebirgskammes von knapp 800 Höhenmetern lässt sich auch das Snowboard nicht lange bitten. Und das Beste: Über die A17 ist das Wintersportparadies von Dresden aus sogar deutlich schneller zu erreichen als Altenberg.

Weitere Infos: www.skiarena-saechsische-schweiz.de, www.holidayinfo.cz

Trimm-Dich-Pfad

Ihr wollt Fitness, habt aber keine Lust auf Schwitzen im Studio und monatliche Mitgliedsbeiträge? Kein Problem, denn auch an der frischen Luft könnt ihr eure Muskeln stählen und fit bleiben. Trimm-dich-Pfade lautet das Zauberwort – und trotz phonetischer Ähnlichkeit sind diese alles andere als fade, sondern versprechen Spaß und Action. Wichtig hierbei: Immer zuerst die Anzeigetafeln genau lesen und vorher die Geräte durchchecken. Außerdem ist natürlich auch hier ein vorheriges Aufwärmen das A und O. Am besten einfach zum Training joggen, so kann es aufgewärmt direkt losgehen. Zum Beispiel im Sportpark Ostra (Pieschener Allee 18), wo der Müller Trimm-dich-Parcours mit insgesamt sieben Stationen lockt, die Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit trainieren. Auf dem Trimm-dich-Pfad Dresden (Ebereschen Straße 8) in Gorbitz gibt es auf 500 Metern das klassische Programm, auf einigen Streckenteilen sogar mit Tartanboden. Die Parcoursanlage Trachau (Aachener Straße) hingegen wartet mit einem Trimm-Dich-Pfad für vielseitige Fitness-Übungen und Calisthenics auf. Na dann: Auf die Plätze, trimm dich, los!

Weitere Infos unter dem Stichwort Dresden bei: www.trimm-dich-pfad.com

Fitness und Springen
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Triathlon

Vielfalt im Fitness-Bereich ist immer ein Pluspunkt, das stumpfe Wiederholen der immer gleichen Übungen kann schnell zu Ermüdungserscheinungen und Unlust führen. Ihr liebt die Abwechslung und immer neue sportliche Herausforderungen? Vielleicht ist dann Triathlon genau das Richtige für euch! Sich immer wieder selbst zu fordern ist der eigentliche Reiz dieser Sportart. Über die eigenen Grenzen hinauszugehen und dabei nicht die Motivation zum Weitermachen zu verlieren. Die Kombination aus Schwimmen, Radsport und Laufen zeigt sich dabei erstaunlich flexibel sowohl auf Kurz- als auch auf Langstrecken. Wenn es mal etwas mehr sein soll, könnt ihr immer noch eine Schippe drauf legen. Ein bisschen Entschlossenheit sollte man für diesen Sport allerdings schon mitbringen, für ganz Zartbesaitete ist Triathlon eher nichts. Ob ihr für dieses anspruchsvolle, aber durchaus auch spaßbringende Training gemacht seid, könnt ihr zum Beispiel beim Triathlonverein Dresden ausprobieren. Hier trainieren übrigens auch schon ganz kleine Fans, die jüngsten Vereinsmitglieder sind gerade mal sieben Jahre alt.

Weitere Infos: www.triathlon-dresden.de

Footy

Schon mal was von Footy gehört? Der Hybrid aus Rugby und Football nennt sich ohne die liebevolle Abkürzung Australian Rules Football. Von den beiden „Muttersportarten“ weicht er aber doch in einigen Punkten ab, das verleiht ihm eine ganz eigene Dynamik. In Deutschland ist Footy bereits seit 1999 präsent und zwar in der Australian Football League Germany (AFLG). Gespielt wird im Modus neun gegen neun, das Original in Australien kommt gar mit der doppelten Mannschaftsstärke um die Ecke. Nach Dresden geholt hat den Sport 2012 Christoph Odenthal, der zum Studieren nach Elbflorenz kam, Footy aus seiner Heimat Köln mitbrachte und mit den Rheinland Lions bereits einige sportliche Erfolge einfahren konnte. Leider stand er mit seiner Passion hier in Dresden allein auf weiter Flur, weshalb er flugs die Werbetrommel rührte und schon bald ein Team ins Leben rufen konnte. Seit 2013 haben die Dresden Wolves beim Rugbyverein Dresden Hillbillies ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Trainiert wird regelmäßig auf dem Rugbyfeld im Sportpark Ostra, immer montags und mittwochs von 18 bis 20 Uhr. Interessierter Nachwuchs ist herzlich willkommen, auch weibliche Verstärkung ist gern gesehen.

Weitere Infos: www.aflg.de/die-liga/dresden-wolves

Frauenfußball

Fällt das Wort „Fußball“ in Dresden, wird das vor allem mit Dynamo, der sehr populären Stadtoberliga oder dem SC Borea in Verbindung gebracht. Aber auch der Frauenfußball ist längst eine Hausnummer in unserer Elbme- tropole. Auch wenn der Lieblingssport der Deutschen seit Jahrzehnten von Männern dominiert wird: Auch die Frauen haben’s drauf, was spätestens seit der Frauenfußball-WM 2011 in den Köpfen angekommen sein sollte. Als Aushängeschild gilt in Dresden dabei zweifelsohne der 1. FFC Fortuna Dres- den. Der Frauenfußball-Verein fährt regelmäßig Erfolge in der Nationalliga ein. Nachwuchs im Alter von sechs bis 16 Jahren ist während der Trainingszeiten gerne zum Schnuppertraining willkommen. Immer mehr Youngsters stoßen dazu, die Anzahl der Spielerin- nen im Alter von sechs bis zwölf Jahren hat sich verdreifacht. Wenn ihr diesem Alter schon entwachsen seid, aber trotzdem Bock auf regelmäßiges Kick- training habt, dann schaut doch mal beim SV Johannstadt vorbei. Trainiert wird regelmäßig am Käthe-Kollwitz- Ufer, und der Verein, der übrigens auch schon auf so manch sportlichen Erfolg und immerhin zwölf Jahre Landesliga zurückblicken kann, freut sich immer über sportbegeisterte Freundinnen des schwarz-weißen Leders, die sich aktiv einbringen möchten.

Weitere Infos: www.ffc-fortuna.de, www.svjohannstadt-frauenfussball.de

Fußball Zweikampf
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Bubble Soccer

Der Winter zeigt sich mitunter von seiner eher frostigen Seite, was schon manch versierten Hobbyfußballer auf vereistem Rasen buchstäblich in die Knie gezwungen hat. Wie schön, wenn man auch bei eisigen Temperaturen seinem Lieblingssport nicht Lebewohl sagen muss: Indoor-Soccer macht’s möglich! In der Sachsenwerkarena erwartet euch ein hypermoderner Kunstrasen, der nicht nur fast wie echter Rasen anmutet, sondern auch noch die Gelenke schont. Je zwei Klein-, Mittel- und Großfelder freuen sich darauf, bespielt zu werden. Außerdem gibt es noch eine Multifunktionshalle mit traditionellem Hallenuntergrund, der auch für Handball, Volleyball, Frisbee oder andere Sportarten genutzt werden kann.

Übrigens: Wer den besonderen Spaßfaktor sucht, kann in der Sachsenwerkarena seit einiger Zeit auch mit Bubble-Balls kicken. Die trendige Mischung aus Fußball und Rugby wird mit dem Fuß gespielt, dabei steckt man selbst in einem riesigen aufgeblasenen Ball (genannt Bumperz) und kann dabei gegnerische Spieler aus der Schusslinie „tackeln“. Ein bisschen wie Autoscooter und selbst für erfahrene Fußballer gar nicht so einfach, da- für aber ziemlich witzig. Gönnt es euch einfach mal!

Auch für die ganz kleinen Kicker hat Dresden tolle Angebote parat. In Heidlers Soccer Academy (HSA) – Chef ist übrigens der ehemalige Profispieler Peter Heidler, Sohn des ehemaligen Nationalspielers und Olympiasiegers Gert Heidler – lernen die Kids vom Profi. Schon mit drei Jahren kann hier das ABC des Fußballs spielerisch erlernt werden, die Schule selbst ist nicht leistungsorientiert. Im Fokus steht der Spaß. Wer eher auf den sportlichen Erfolg aus ist, kann in kleinen Gruppen gezielt an der Technik feilen – auch wenn bereits im eigenen Verein gespielt wird. Für die festen Gruppen im Nachmittagsbereich sind Anmeldungen möglich. Regelmäßig finden auch Trainingscamps statt.