Dieses Jahr wirst du ein Fitness-Freak. Damit es nicht schon im nächsten Monat ein Motivationstief an der Hantelbank gibt, haben wir einen 10-Punkte-Plan mit dem du deine Neujahrsvorsätze wuppst!

Auch wenn viele Menschen ihre Neujahrsvorsätze schneller über Bord werfen, als sie „frohes Neues“ sagen können: Bei dir wird dieses Jahr alles anders. Und das ohne wenn und aber. So klappt’s:

1. Bleib am Ball, besonders am Anfang!

Sport macht süchtig. Wenn du dich zu Beginn ein paar Wochen ins Studio quälst, vermisst du es bald von ganz alleine, wenn du mal nicht gehst. Sport setzt Glücksgefühle frei und du fühlst dich danach einfach gut.

2. Setz dir konkrete Ziele!

„Ich möchte abnehmen“ oder „ich möchte mehr Sport machen“ reicht nicht aus. Sprich ein konkretes Trainingsziel aus wie: Zweimal wöchentlich ins Fitnessstudio, einmal wöchentlich laufen und nur noch einmal pro Tag naschen. Das ist schon viel verbindlicher und ein Ziel, an dem du dich orientieren kannst.

3. Überfordere dich nicht!

Bleib realistisch. Wenn du einen Marathon laufen willst, aber aktuell höchstens fünf Kilometer schaffst, dann trainiere für deine ersten zehn Kilometer, dann nach ein paar Monaten für den ersten Halbmarathon usw. Du solltst nach dem Training ja nicht das Gefühl haben, zu versagen. Die Intensität kannst du später noch steigern. Realistische Ziele sind wichtig, dennoch sollten deine Ziele anspruchsvoll sein. Das ausgeglichene Verhältnis zwischen anspruchsvoll und realistisch ist hier das Geheimnis.

4. Trainiere gemeinsam!

Die beste Motivation ist ein Trainings-Buddy. Wenn du dich im Fitnessstudio verabredest, kannst du nicht auf dem Sofa versacken. So einfach ist das. Soziale Unterstützung hilft, deine guten Vorsätze durchzuhalten. Suche dir jemanden, der auf deinem Motivationslevel ist. Solltest du in deinem Freundeskreis keinen Buddy finden, dann such dir Kurse raus. Diese geben dir Struktur und in einer Gruppe gibt jeder automatisch mehr Gas.

5. Vermeide die Primetime!

Gehe nicht direkt nach Feierabend. Zwischen 17 und 20 Uhr ist es richtig voll. Wenn du zur Primetime gehst, musst du an den Geräten anstehen, um zu trainieren.

6. Sei positiv!

Es ist alles eine Sache der Einstellung. Du „musst“ morgen nach dem Aufstehen nicht ins Fitnessstudio zum Yogakurs joggen. Du gehst morgen, weil du es möchtest. Weil du deinem Körper etwas Gutes tun möchtest. Du wirst merken, du fühlst dich zehn Kilo leichter, wenn du keine negativen Gedanken mit dem Sport verknüpfst. „Müssen“ ist negativ. Natürlich ist das Training manchmal hart und macht nicht immer Spaß. Aber du musst gar nichts. Es zwingt dich niemand. Du willst es so. Und du kannst es.

7. Rechne mit Rückfällen!

Jeder versackt mal auf einer Party oder hat einen zu vollen Bauch. Willkommen im Leben, das passiert jedem. Aber das heißt nicht, dass du deine Pläne über Bord werfen musst. Bereite dich auf mentale Stolpersteine vor. Wenn mal eine Einheit ausfällt, ist das noch lange kein Grund zur Sorge. Sag „ja“ zu deinem kleinen Rückfall und mache so weiter wie zuvor.

8. Hab einen Notfallplan!

Heute steht der HIT-Kurs auf dem Programm? Draußen regnet es aber in Strömen oder dein Fahrrad ist platt und du kämst eh zu spät? Dafür solltest du eine Alternative parat haben, damit deine Einheit nicht ausfällt. Wie wäre es mit einem Youtube-Workout? Das kann eine gut und mitunter auch wahnsinnig lustige Abwechslung sein.

9. Trickse deinen Schweinehund aus!

Du kommst morgens seit Tagen schlecht aus dem Bett? Das ist ein Tief und das kommt vor. Lass dich davon nicht unterkriegen und trickse dich selbst aus. Mach deshalb einen Deal mit dir selbst: Steh auf und trainiere nur fünf Minuten. Danach kannst du zurück ins Bett krabbeln. Aber das wirst du kaum. Wetten, dass du weitermachst, wenn du einmal begonnen hast und nach einer halben Stunde denkst, „wäre ich mal ins Studio gefahren!?“

10. Belohne dich!

Du warst fleißig und fühlst dich fitter? Hast deinen Schweinehund besiegt und vielleicht ein Kilo verloren? Prima! Du kannst stolz auf dich sein. Jetzt heißt es, nicht ausruhen, sondern belohnen! Wie wäre es mit einem Motivations-Boost: neue Sportkleidung, ein neuer Sportschuh oder eine Massage? Gönn dir etwas, das auf dein Ziel einzahlt.